§ 5 JArbSchG, Verbot der Beschäftigung von Kindern
Paragraph Jugendarbeitsschutzgesetz

(1) Die Beschäftigung von Kindern (§ 2 Abs. 1) ist verboten.


(2) Das Verbot des Absatzes 1 gilt nicht für die Beschäftigung von Kindern

1.
zum Zwecke der Beschäftigungs- und Arbeitstherapie,
2.
im Rahmen des Betriebspraktikums während der Vollzeitschulpflicht,
3.
in Erfüllung einer richterlichen Weisung.
Auf die Beschäftigung finden § 7 Satz 1 Nr. 2 und die §§ 9 bis 46 entsprechende Anwendung.


(3) Das Verbot des Absatzes 1 gilt ferner nicht für die Beschäftigung von Kindern über 13 Jahre mit Einwilligung des Personensorgeberechtigten, soweit die Beschäftigung leicht und für Kinder geeignet ist. Die Beschäftigung ist leicht, wenn sie auf Grund ihrer Beschaffenheit und der besonderen Bedingungen, unter denen sie ausgeführt wird,

1.
die Sicherheit, Gesundheit und Entwicklung der Kinder,
2.
ihren Schulbesuch, ihre Beteiligung an Maßnahmen zur Berufswahlvorbereitung oder Berufsausbildung, die von der zuständigen Stelle anerkannt sind, und
3.
ihre Fähigkeit, dem Unterricht mit Nutzen zu folgen,
nicht nachteilig beeinflußt. Die Kinder dürfen nicht mehr als zwei Stunden täglich, in landwirtschaftlichen Familienbetrieben nicht mehr als drei Stunden täglich, nicht zwischen 18 und 8 Uhr, nicht vor dem Schulunterricht und nicht während des Schulunterrichts beschäftigt werden. Auf die Beschäftigung finden die §§ 15 bis 31 entsprechende Anwendung.


(4) Das Verbot des Absatzes 1 gilt ferner nicht für die Beschäftigung von Jugendlichen (§ 2 Abs. 3) während der Schulferien für höchstens vier Wochen im Kalenderjahr. Auf die Beschäftigung finden die §§ 8 bis 31 entsprechende Anwendung.


(4a) Die Bundesregierung hat durch Rechtsverordnung mit Zustimmung des Bundesrates die Beschäftigung nach Absatz 3 näher zu bestimmen.


(4b) Der Arbeitgeber unterrichtet die Personensorgeberechtigten der von ihm beschäftigten Kinder über mögliche Gefahren sowie über alle zu ihrer Sicherheit und ihrem Gesundheitsschutz getroffenen Maßnahmen.


(5) Für Veranstaltungen kann die Aufsichtsbehörde Ausnahmen gemäß § 6 bewilligen.


Benachbarte Paragraphen


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Word Dokumente zum Paragraphen

Antrag gemäß § 6 Abs.1 JArbSchG - Gewerbeaufsicht Baden ...

http://www.gaa.baden-wuerttemberg.de/servlet/is/20374/Antragsvordruck_zur_Besch...
Jugendarbeitsschutzgesetz- JArbSchG. Antrag gemäß § 6 Abs. 1 JArbSchG auf Bewilligung zur Beschäftigung von Kindern bei Veranstaltungen. Anlagen: ............................................................................................................

218 Strafgesetzbuch (StGB) - Pflegesoft

http://www.pflegesoft.de/forum/index.php?action=dlattach;topic=4317.0;attach=53...
1und 2 JArbSchG). JArbSchG gilt nur für Menschen unter 18 Jahren. Jugendlicher = zwischen 14 und 18 Jahren alt. Kind = noch keine 14 Jahre alt ist. Für vollzeitschulpflichtige Jugendliche (in Hessen bis zum 9. Schuljahr) gelten Bestimmungen, wie für Kind


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Durchblick beim Jugendarbeitsschutzgesetz - DGB-Jugend

http://jugend.dgb.de/++co++f86aa6d8-bbf4-11e3-830e-525400808b5c
5. Das Jugendarbeitsschutzgesetz (JArbSchG) schützt junge Menschen unter 18 Jahren an ihrem Arbeitsplatz, egal ob sie als Auszubil- dende, Arbeitnehmer_innen, Aushilfen, Prak- tikant_innen oder Ferienjobber_innen be- schäftigt werden. Doch genau hier lie

Jugendarbeitsschutz

http://www.lzkth.de/res/jugendarbeitsschutz.pdf
und Schichtzeiten sowie die Arbeitstage zusammengerechnet, § 4 Abs. 5 JArbSchG. Jugendliche dürfen nicht mehr als acht Stunden täglich und nicht mehr als 40 Stunden wöchentlich beschäftigt werden, § 8 Abs. 1 JArbSchG. Wenn in Verbindung mit Feiertagen an

Jugendarbeitsschutzgesetz - JArbSchG

https://www.uni-potsdam.de/fileadmin01/projects/personalvertretungen/JAV_Bilder...
Arbeitgeber. § 3. Arbeitszeit. § 4. Zweiter Abschnitt. Beschäftigung von Kindern. Verbot der Beschäftigung von Kindern. § 5. Behördliche Ausnahmen für Veranstaltungen. § 6. Beschäftigung von nicht vollzeitschulpflichtigen Kindern. § 7. Dritter Abschnitt.

Mitwirkung von Kindern bei Veranstaltungen und Produktionen ...

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... von Kindern bei Veranstaltungen und Produktionen. Gemäß § 5 Jugendarbeitsschutzgesetz (JArbSchG) ist Kinderarbeit generell verboten. Frühestens ab dem 13. Lebensjahr dürfen Kinder leichte Tätigkeiten ausüben. Für die gestaltende / künstlerische Mitwi

Merkblatt zum JArbSchG - Hinweise für ... - Einstieg statt Auszeit!

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Jugendarbeitsschutz: Besonderheiten bei der Beschäftigun ... / 3.3 ...

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Das Jugendarbeitsschutzgesetz regelt Ausnahmen vom grundsätzlichen Verbot der Kinderarbeit (§ 5 Abs. 1 JArbSchG) bzw. der Beschäftigung von Jugendlichen in Vollzeitschulpflicht (§ 2 Abs. 3 JArbSchG) in den §§ 5 Abs. 2 ff. – § 7 JArbSchG. Dabei ist zu unt

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  • Verortung im JArbSchG

    JArbSchGZweiter Abschnitt Beschäftigung von Kindern › § 5

  • Zitatangaben (JArbSchG)

    Periodikum: BGBl I
    Zitatstelle: 1976, 965
    Ausfertigung: 1976-04-12
    Stand: Zuletzt geändert durch Art. 13 G v. 10.3.2017 I 420

  • Hinweise zum Zitieren

    Als Referenz auf das JArbSchG in einer wissenschaftlichen Arbeit

    § 5 JArbSchG
    § 5 Abs. 1 JArbSchG oder § 5 Abs. I JArbSchG
    § 5 Abs. 2 JArbSchG oder § 5 Abs. II JArbSchG
    § 5 Abs. 3 JArbSchG oder § 5 Abs. III JArbSchG
    § 5 Abs. 4 JArbSchG oder § 5 Abs. IV JArbSchG
    § 5 Abs. 5 JArbSchG oder § 5 Abs. V JArbSchG
    § 5 Abs. 6 JArbSchG oder § 5 Abs. VI JArbSchG
    § 5 Abs. 7 JArbSchG oder § 5 Abs. VII JArbSchG

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